Die FGZO

Vereinschronik

1948

... wurde die FGZO von einigen Motorpiloten gegründet. Es war keine eigentliche Neugründung, sondern ein Zusammenschluss der damals im Zürcher Oberland aktiven Segelflieger mit begeisterten Motorfliegern. Schon im darauf folgenden Jahr wurde unweit von Hittnau mit dem Bau eines Hangars begonnen. Damit konnten, die in privater Hand befindlichen Flugapparate, unter sicherem Dach parkiert werden. Mussten doch die Flugapparate vorher im Freien, an Bäumen angebunden werden.

1950

... wurde sogar ein zweiter Flugplatz in Betrieb genommen, der heute sehr bekannte Landeplatz am Fusse des Bachtels, der «Hasenstrick», der nichts mit der FGZO zu tun hat. Über die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Flugplatzes könnten Bücher geschrieben werden.

1951

... wurde das erste Gruppenflugzeug angeschafft. Es war eine Piper-Cub und kostete ganze 2700 Franken! Die HB-ODE fliegt übrigens heute noch und wird durch Flugplatz Triengen betrieben.

1952

... wird mit der Ausebnung des heutigen Flugplatzes auf Fehraltorfer Boden begonnen.

1953

... verlegte die FGZO ihre Basis in den Speck. Im folgenden August wurde der neue Flugplatz vom Eidgenössischen Luftamt bewilligt und die ersten Bewegungen in der Luft fanden daraufhin statt.

1955

... wurde das Clubhaus gebaut.

1956

... fand die offizielle Einweihung des Flugplatzes «Speck» statt.

1960

Der Betrieb in der «Speck» wurde derart umfangreich, dass ein vollamtlicher Flugplatzchef angestellt werden musste. Bestand die FGZO anfänglich mehrheitlich aus Motorflugpiloten, so gesellten sich mit der Zeit auch die Segelflug-Kameraden dazu.

1962

... wurde ein Segelflugzeug beschafft.

1963

Zum 15-jährigen Jubiläum der FGZO mussten die damaligen Verantwortlichen die erste Lärmklage registrieren. Es gelang aber, dank gegenseitiger Rücksichtnahme, eine Lösung des Problems zu erreichen. In der Folgezeit entwickelte sich die FGZO erfreulich stetig weiter. Es wurden militärische Vorschulungskurse durchgeführt aber auch das Rundflug Angebot fanden viele Freunde bei der Zürcher Oberländer Bevölkerung.

Es mussten aber auch Rückschläge verzeichnet werden. So mussten die durch Abstürze verlorengegangenen Flugzeuge ersetzt werden. Leider rissen diese Unfälle einige unserer Kameraden mit in den Tod. Der Gedenkstein auf dem Flugplatz wird uns stets an sie erinnern.

1973

Die FGZO feiert ihr 25-jähriges Jubiläum!

1974

Im Januar, nur wenige Monate nach der Jubiläumsfeier, brannte der Hangar mitsamt der Werkstatt bis auf die Fundamente nieder. Ein grosser Teil der darin parkierten Flugzeuge wurde dadurch zerstört. Jedoch bereits im April 1974 wurde an der damaligen Generalversammlung ein Neubauprojekt vorgelegt! Dank des grossen Einsatzes der Planer (siehe Titelbild Speck 2/97), den Behörden und den Unternehmern stand im Oktober 1974 ein neuer Hangar für die FGZO zur Einweihung bereit. Dieser Hangar bleibt der FGZO in seiner Form bis heute erhalten.

1978

... feierten die beiden Motorfluggruppen «Zürcher Oberland» und «Zürich» ihr langjähriges Bestehen mit einem Flugtag im Speck. Schliesslich ging es um die Jahreszahl 30 der FGZO beziehungsweise 50 der MFGZ!

1973 - 1978

... zeigt wiederum eine erfreuliche Entwicklung. Glücklicherweise blieb die FGZO von den wirtschaftlichen Problemen, welche auch in der Schweiz vorhanden waren, verschont. Viele, vor allem junge Burschen und zunehmend auch Mädchen, machen die Fliegerei zu ihrem leidenschaftlichen Hobby. So hat sich die FGZO von einer kleinen Gruppe «tollkühner Männer» im Jahre 1948, zu einem Verein von 250 gut ausgebildeten Piloten entwickelt.

2005 - 2014

... zeigen eine sehr erfreuliche Entwicklung der FGZO.

2014 - 2015

... muss der alte Bogenhangar dem Ersatzbau Hangar West weichen. Der moderne Ersatzbau als Verlängerung des Hangar West beherbergt im oberen Geschoss den Briefingbereich für die Piloten, das Büro des Sekretariats und der Flugdienstleitung sowie den neuen Schulungsraum, damit die Theoriekurse der FGZO in Zukunft vor Ort auf dem Flugplatz stattfinden können. Das Erdgeschoss wird als Hangar genutzt. Das alte C-Büro wird in den Neubau integriert und wird durch eine grössere Besucherterrasse für das Restaurant ersetzt. Zudem finden verschiedene Sanierungsmassnahmen an sämtlichen Gebäuden statt, die dringend nötig sind.

2017

... entscheiden die Mitglieder der FGZO an der 69. Generalversammlung, dass die Lycoming-Motoren in den vier Cessna 172 durch moderne und ökologische Dieselmotoren ersetzt werden. Dies ist ein weiterer Meilenstein zur Reduzierung der Lärmemissionen in der Umgebung des Flugplatz. Die Umrüstung findet im Winter 2017/2018 statt. Die FGZO erfreut sich einem stetigen Mitgliederzuwachs und zählt erstmals über 500 Mitglieder.